Bericht vom Verbandsvorstand

18.06.2019

Am 11.6.2019 tagte der Vorstand des Evangelischen Regionalverwaltungsverbandes Starkenburg-Ost. Die Mitglieder des Verbandsvorstandes beschäftigten sich strategisch u.a. mit den Auswirkungen des geänderten Umsatzsteuerrechts. Derzeit erfolgt in den Kirchengemeinden und Dekanaten eine Erhebung und Bewertung von umsatzsteuerpflichtigen Geschäftsvorfällen. Die Landeskirchen werden ab 2021 umsatzsteuerpflichtig. Zur Umsetzung sind sorgfältige  - leider auch aufwendige Prüfungen und Vorbereitungen zu treffen. 

Die Mitglieder des Verbandsvorstandes beschäftigten sich darüber hinaus mit der Einführung der Doppik in der Verwaltungsregion Starkenburg-Ost zum 1.1.2020. Die Vorbereitungen in der Regionalverwaltung verlaufen planmäßig. Mit der Umstellung der Haushaltssystematik konnte inzwischen ein großer Meilenstein des Projektplanes erfolgreich erzielt werden. Derzeit erfolgen die Software-Schulungen für die Mitarbeitenden. Für die Organisation bedeutet das insgesamt 1.700 Schulungsstunden, die neben dem Tagesgeschäft zu bewältigen sind. Darüber hinaus schult die Regionalverwaltungen ehrenamtliche Kirchenvorsteher, die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinden. Aus den Projektmitteln, die von der Landeskirche bereitgestellt wurden, konnten für die Vorbereitungen und für die Umsetzung des Projektes zusätzliche Personalressourcen zur Verfügung gestellt werden. Eine besondere Herausforderung hierbei ist die Situation des Arbeitsmarktes. Aufgrund des deutlich spürbaren Fachkräftemangels ist es inzwischen sehr schwierig geworden geeignetes Personal zu finden. Die geschaffenen Stellen werden teilweise mehrfach ausgeschrieben bevor eine finale Besetzung erfolgen kann. Nach den Sommerferien wird die Regionalverwaltung in der Verwaltungsregion Informationsveranstaltungen auf Dekanatsebene durchzuführen, um die weiteren Phasen des Projektverlaufes ausführlich mit den Kirchengemeinden und Dekanaten zu besprechen.